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tinopel verkauft wurde. Von unten ſchwang er ſich zu den hoͤchſten Wuͤrden des Reiches empor, und wußte ſich trotz der Niederlage ſeines Heeres in Aegypten durch die Franzoſen unter General Kle⸗ ber, trot ſeiner Entfernung vom Hofe und trotz ak⸗ ler Raͤnke mehrerer Bewerber, ſieben Jahre im Wef⸗ ſirat zu erhalten. Spaͤter wurde er abgeſetzt, in der Folge aber, zum Anfuͤhrer gegen die Armenier ernannt. Am Tage nach meiner Ankunft in Endres nahm mich Juſſuf zu ſeiner Heerſchau, und dann in ſein Kiosk. Seine kriegeriſchen Eutwuͤrfe waren gegen die Bewohner von Dſchanik gerichtet.
X. Dſchanik, ehemals ein Theil des polemo⸗ niſchen Pontus, ſtreckt ſich von Kizil Ermak, oder dem rothen Fluß(dem Halys der Alten) bis Kereſun, dem alten Ceraſus oder Pharnazien. Die vielen Stroͤme, welche durch das Land fließen, befoͤrdern das Wachsthum der Pflanzen unglaublich ſchnell. Der Weinſtock und die Rebe tragen nur herde Fruͤchte, weil die Natur ſich ſelbſt uͤberlaſſen bleibt. Die Bewohner treiben wenig Ackerbau, lieben die RNuhe, und leben von Kaſtanien, Mais und Milch⸗ ſpeiſen. Den Alten waren die Bewohner dieſes Lan⸗ des unter dem Namen Moſynoͤken, Chalyber und Tibarener bekannt; ſie werden als wild ge⸗ ſchildert. Da ſie keine Pferde haben, und da keine Karavanen durch ihr Gebiet ziehen, ſo ſind ſie weder


