endlich am weſtlichen ufer des perſiſchen Araxes bin, wieder zum Ararat, von wo ſie anſing.
VIII. Dieſes beſchriebene Land grenzte ehemals noͤrdlich an Kolchis, gegen Dſt an die beiden Me⸗ dien, gegen Suͤd an Chaldaͤa und gegen Weſt an Armenien. Es grenzte auch an das Land der Sey⸗ thinen, Taoken und Phaſier, und umfaßte die Karduken oder Gordyer nebſt einem betraͤcht⸗ lichen Theile von Groß⸗Armenien, Babylo⸗ nien und Aſſyrien.
Mittels einer andern Linie theilen wir dieſes Land in das noͤrdliche und ſuͤdliche Kurdiſtan. Sie be⸗ ginnt an den Nimerod⸗Bergen(en alten Ni⸗ pheten), geht den Hekiars⸗Gebirgen fuͤdlich von Van nach, und endet da, wo dieſe Gebirge nord⸗ waͤrts laufend, die beiden Seen ſcheiden. Die Hoͤbe und Verſchiedenheit der Berge, welche ganz Kurdi⸗ ſtan bedecken, beſtimmen die Verſchiedenheit des Flima.
Beide Striche von Kurdiſtan ernaͤhren auf ihren vielen Weideplaͤtzen Schafe und Ziegen in Menge⸗ Jaͤhrlich werden 1,600,000 nach Konſtantinopel gebracht. Das noͤrdliche Kurdiſtan liefert hinlaͤng⸗ lich Korn, Waizen, Spelt fuͤr die Bewohner, die weiten Thaͤler und Ebenen des ſuͤdlichen Theiles von Kurdiſtan ſind fruchtbar an Reis, Korn, Gerſte, Seſam, Fruͤchten, Tabak und Baumwolle. Auch Ho⸗


