Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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wie einſt Alexander, ſeine Truppen, den Lohn ihrer Beſchwerlichkeiten und ihrer Siege in den Indus zu werfen. 3 Die Soldaten uͤber den Verluſt ihrer Beute muth⸗ los und die Offiziere unzufrieden daruͤber, verſchworen ſich gegen ſein Leben, und ſchlugen ihm, in den Ar⸗ men einer Georgierin ruhend, den Kopf ab. Dieß war nun die Veranlaſſung zur Anarchie, welche in Perſien die monarchiſche Herrſchaft vernichtete. Die Dberhaͤupter ſtrebten nun alle nach Schach Nadirs Thron, und bekriegten ſich wechſelſeitig. So iſt nun ſeit beinahe fünfzig Jahren dieſes Land in eben ſo viele Statthalterſchaften getheilt, als es Staͤdte hat. Perſien lebte nun fuͤnfzehn Jahre in Friede, da jeder Khan ruhig ſeine Provinz regierte, und da der Kurde Kherim Khan ſich Schiras bemaͤchtigt und in Ispahan, Kirman und andern Provinzen von den dortigen Khans, welche ihn fuͤrchteten, ſich als Beherrſcher des Reiches hatte anerkennen laſſen. Nach deſſen Tode verurſachte ſein Bruder Sadi Khan neue Unruhen, und ließ ſeinen Neffen, wel⸗ cher zum Nachfolger Kherim Khans beſtimmt war, verhaften. Vli Murat Khan, Sadis Stiefſohn, henuͤtzte dieſen Umſtand, und fuͤhrte, unter dem Vor⸗ wandte, dem wirklichen Thronerben ſeine Freiheit zu verſchaffen, ein Hrer gegen ſeinen Stiefvater, ſchlug ihn, hielt einen glaͤnzenden Triumphzug in Ispa⸗ ban und ſetzte ſich an die Stelle der Konige. Seine