Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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der Schamuka durchſtroͤmt, iſt ziemlich volkreich. In Schamaki, der Hauptſtadt Schirmans, wird ſtarker Verkehr mit Seide, Pelzwerk und groben Tů⸗ chern getrieben. Den Ruſſen dient dieſe Provinz zur Niederlage am kaspiſchen Meere. Das ſehr fruchtbare Land iſt ziemlich bevoͤlkert.

Was des Verfaſſers Schilderung Perſiens betrifft, ſo muͤſſen wir bemerken, daß das Land nicht in einer ſo gluͤcklichen Periode war, als es von Chardin, Davernies und Anderen gefunden wurde.

Perſien, ehemals von Alexander beſiegt, wurde in der Folge auch von Tamerlan unterjocht, welcher es zu einer Provinz ſeines Reiches machte. Indeß waren dieſe Eroberungen nicht lange andauernd. Seitdem regierten die Sofis ganz ruhig bis zu ei⸗ nem Einfalle der Afganen, welche ſelbſt in Ispa⸗ han den Thron des Koͤnigs Thamas bedroheten. Dieſer verſchiedene Male von ſeinen kuͤhnen Feinden geſchlagen, machte einen kuͤhnen Hirten aus Kora⸗ ſan zum Befehlshaber ſeines Heetes, welcher auch die Afganen ſo gaͤnzlich ſchlus, daß ſie in ihre Ge⸗ birge zuruͤckkehren mußten. Nun ermordete dieſer Ge⸗ neral ſeinen Herrn Thamas Kuli Khan, den letzten Koͤnig aus dem Stamme der Sofis, und bald nachher deſſen einzigen Sohn. Der Thronraͤuber legte ſich den Titel: Schach Nadir bei, wurde durch Siege beruͤhmt und eroberte Indien. Schach Nadir kam nach Perſien zuruͤck, und noͤthigte, ſo