Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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laubt haben, mich einen andern Weg nehmen zu laſſen.

Mit einem Packet an den Konſul in Smyrna

und einem BVriefe an die Gemahlin des Geſandten verſehen, reiſte ich den s. Juni nebß meinem Diener von Konſtantinopel ab, und zog tuͤrkiſche Kleider an, weil ich mich recht gut in ihnen zu benehmen wußte. Bei meiner Ankunft zu Adrianopel ſah ich die ſchrecklichen Verwůſtungen, welche die Peſt an⸗ richtete. Dbgleich alle Tage Waaren und Truppen von da in das Lager des Großweſſier gingen, ſo zeigte ſie ſich doch in demſelben nicht. Auf meiner Reiſe machte ich die traurige Bemerkung, daß die tuͤrkiſchen Truppen auf ihren Maͤrſchen die ſchrecklichſten Unord⸗ nungen und Verwuͤſtungen anzurichten pflegen. um ihrer Zuͤgelloſigkeit zu entgehen, verlaſſen die Bewoh⸗ ner ihre Doͤrfer, und koͤnnen, ſo lange der Krieg dauert, nicht in ihre Wohnungen zuruͤck. Der Er⸗ trag der Felder dient das erſte Jahr zur Ernaͤherung der Armee des Großweſſiers. Eben ſo ungluͤcklich iſt auch faſt ganz Servien mit einem Theile der Wal⸗ lachei, welches daſſelbe Schickſal, wie Bulgarien gebabt hatte.

Zu Sophign zeigte ich dem Großweſſier, welcher ſeinLager außerhalb der Stadt hatte, meine Ankunft an, und erſuchte ihn ſchriftlich um einen neuen Fir⸗ man iu der Reiſe nach Raguſa. Zugleich ſchickte ich ihm den Reiſepaß des Koͤnigs, ein Empfehlungs⸗