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ſchreiben des Miniſters an den franzoſiſchen Konſul in Raguſa, und auch den Paß des Geſandten. Da aber mein Paß auf Smyrna ausgeſtellt war, ſo ſchickte mir der Reis⸗Effendi alle meine Papiere zuruͤck, mit dem Bemerken, daß er mein Geſuch nicht bewil⸗ ligen konne, weil es, nach der bei der Pforte uͤblichen Etikette von den Geſandten haͤtte gethan werden muͤſſen.
Ich ſchrieb nun dem Grafen Choiſeul⸗Gouf⸗ fier dieſes, und daß der Großweſſier die Fortſetzung meiner Reiſe erlaubt haͤtte. Zugleich bat ich ihn, dem Armenier, welcher meinen Brief überbrachte, das Geld aus zu zahlen, welches derſelbe mir zum Ankaufe zweier Pferde vorgeſchoſſen hatte, und machte mich verbindlich, ihm bei meiner Ruͤckkehr nach Paris das Geld durch den Miniſter zuſtellen zu laſſen, wie ich es ſchon oͤfter gethan hatte.
Zu Sophin wurde ich als Franzos erkannt, aber ungeachtet meiner Verkleidung ſehr gut behan⸗ delt. Da ich wegen der Empoͤrung der Montene⸗ griner ſchlechterdings nicht nach Raguſa reiſen konnte, ſo blieb mir nichts anders uͤbrig, als gerade nach Belgrad zu gehen. Bei dem Poſten Deve⸗ bargand(Devibagerda?) gab ich mich fuͤr einen Georgier aus, welcher gerade nach Belgrad ginge. Ich ward von der Beſatzung gut aufgenom⸗ men, und hatte den Nachmittag ganz ruhig zugebracht, als ein Janitſchar aus Armenien einen meiner


