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ſchenke auseinander, und gaben ihm die drei Ringe und Perlenſchnuͤre offen, weil das uͤbrige eingepackt war.
Waͤhrend der ganzen Andienz⸗Zeit kuͤßte der Kai⸗ ſer die Ringe, hob die Perlenſchnur auf, beſah ſie, und legte ſie wieder hin. Endlich ſah er uns an, und ſagte:„Die Franzoſen ſind keine Leute von Wort, man hat mir ſchon lange vier meiner Unterthanen verſprochen, allein ſie ſind noch immer auf den Ga⸗ leeren!“ Wir erwiederten, daß ſeine Unterthanen ſchon in Freiheit geſetzt waͤren, und nur die Schiffer der feindlichen Kaper wegen zu See zu gehen ſich weigerten. Nachdem er uns eine abſchlaͤgige Antwort gegeben hatte, ſand er auf, bedankte ſich fuͤr die Ge⸗ ſchenke, gab die Perlenſchnuͤre einem ſeiner ſchwarzen Zwerge, und befahl ihm, den folgenden Tag wegen des Handels mit uns zu reden, und uns nicht mehr zu geben, als die Geſchenke werth waͤren. Einem ſei⸗ ner Miniſter trug er auf, uns zum Schutz gegen die Hitze der Sonne durch den Hof des Schloſſes unter einen Schwibbogen zu fuͤhren, welcher eine halbe Stunde lang war, und den Hof in zwei Theile theilte. Man ſagte uns, dieß ſei eine Ehre, welche noch keinem Chriſten zugeſtanden worden ſey.*
Alle Vermittlungsverſuche, den Kaiſer uns geneigt zu machen, waren vergebens. Endlich ſetzte uns der grauſame Befehl des Kaiſers, uns in unſern Huͤtten lebendig verbrennen zu laſſen, wenn wir Miauenes


