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wort des franzoͤſiſchen Hofes in das Maroeea⸗ niſche zu uͤbertragen.
Als wir ſchon alle Hoffnung zur Ausloͤſung der Gefangenen aufgegeben hatten, und uns zur Rückreiſe nach Frankreich anſchickten, berichtete uns ein Schrei⸗ ben des frauzoͤſiſchen Kaufmann Stephan Pillet, daß er einen neuen Vergleich mit Muley Ismael wegen Ausloͤſung der Sklaven getroffen habe. Nach erhaltenen neuen Verhaltungsregeln gingen wir freu⸗ dig unter Segel, und kamen nach vierzehn Lagen in Salee an. Man berichtete uns ſchleunigſt von Miquenez, daß der Kaiſer uns mit Ungeduld er⸗ warte. Doch fanden wir nachber, daß es ihm mehr um Geſchenke, als um eine Unterhandlung mit uns zu thun war.
In dem Dorfe, der Ulmenbaum genannt, wel⸗ ches vier teutſche Meilen von Miquenez entfernt
iſt, trafen wir zwei portugieſiſche Moͤnche, wel⸗
che drei Sklaven hei ſich hatten. Sie erzaͤhlten uns zu unſerer groͤßten Freude, daß alles ſich im gewuͤnſch⸗ ten Stande befaͤnde, und daß wir alle franzoͤſi⸗ ſche Sklaven erbalten wuͤrden. Die Geſchenke, wel⸗ che wir jetzt dem Kaiſer machten, beſtanden in einem Diamant, welcher 6s0o Thaler werth war; in einem Smaragd, einem Topas, drei Perlſchnuͤren, einem ſcharlachenen Tuche und einer engliſchen Uhr. Der Kaiſer ſaß bei dem Thore Famous, uns auf einem ledernen Kiſſen empfangend. Wir legten unſere Ge⸗


