Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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che wir dagegen machten, ſcheiterten an der Hart⸗ nackigkeit des Kaiſers, welcher endlich die Sache auf Anrathen eines Hoͤflings ſo weit trieb, daß er ſechs Mohren fuͤr einen Chriſten-Selaven verlangte. Da⸗ mit jedoch unſere Geſchenke nicht unvergolten blie⸗ ben, erklaͤrte er 42 franzoͤſiſche Selaven frei zu geben, welche ſeine Miniſter aus den aͤlteſten und kraͤnklichſen ausſuchen ſollten⸗

Als die 22 Selaven gewaͤhlt, und in dem kaiſer⸗ lichen Schloſſe aufgeſtellt waren, erſchien der Kaiſer, und rief bei dem Anblicke dieſer ſchwachen und kran⸗ ten Leute aus:Ihr ſeyd alle mit einander armſe⸗ lige Hunde! Auf die Anfrage des Kaiſers bejahte ein naheſtehender Hoͤfling den Ausſpruch Jsmaels. Sogleich wurden die Namen der Gefangenen aufge⸗ ſchrieben, und unter dieſelben, um alle Austauſchun⸗ gen zu verhuͤten, das kaiſerliche Siegel geſetzt. Da⸗ mit nun ein ungluͤcklicher Zufall, welche in dieſen Ländern eben nicht ſelten ſind, unſere Erlöſeten nicht

in die vorige elende Selaverei ſurzen moͤchte, reiſten

wir nach Salee, und ſchickten ſie nach Frankreich zuruͤck, deſſen Ufer ſie mit genauer Noth erreichten, indem ſie unter Wegs Schiffbruch gelitten hatten.

unſerm Verſprechen gemaͤß wollten wir als Gei⸗ ſeln in Salee zuruͤckbleiben, bekamen aber 2 Tage nach der Abreiſe der Selaven vom Kaiſer Befehl⸗ nach Kadir uns zu begeben, um deſto geſchwinder die Ant⸗