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zwei neben einander, waͤhrend 12 Selaven unſere Ge⸗ ſchenke trugen. Auf einem vffenen Platze vor dem Palaſte ſaß der Kaiſer auf dem bloßen Boden mit uͤbereinander geſchlagenen nackten Beinen; an ſeinen Fuͤßen hatte er gelbe Pantoffel. Sein Kleid und Tur⸗ ban waren weiß, das Kinn bedeckte er mit dem Dber⸗
kleide. Eine Leibwache, 20— 30 Schwarie ſtark, wel⸗
che Soaͤbel und lange Gewehre hatten, ſtand um ihn. Nach halbgeendigter Audienz kamen noch einige 105 Mann, welche aber ſogleich abziehen mußten. Hin⸗ ter dem Kaiſer ſtanden 2 kleine ſchwarze Knaben, de⸗ ren einer ihm einen Sonneſchirm uͤber den Kopf hielt. Am Schloßthore war ein Pferd an einer, mit rothen Vorhaͤngen verſehenen Kaleſche angeſchirrt; in eini⸗ ger Entfernung ſanden viele geſattelte Pferde. Ein Geſetzes⸗Lehrer(Dalbe) ſaß vor ihm auf den Ferſen, hatte das Geſicht gegen ihn gerichtet, ein Buch unter dem Arm; auf beiden Seiten ſtanden 7— 8 Alkaiden barfuß und ohne Turban. Ungefaͤhr 20 Schrittesvon dem Kaiſer entfernt, verbeugten wir uns dreimal bis auf die Erde, ruͤckten aber immer bis etwa 10 Schritte, an ihn, wo wir dann, wie die erſten Miniſter, auf⸗ recht und mit unbedecktem Haupte, ſtillſtanden. Wir hatten unſere Ordenskleidung an, und wurden zuerſt von dem Kaiſer mit einem Gruße bewillkommnet; auch gab er ſeine Zufriedenheit uͤber unſere Ankunft zu erkennen.
Der Kuiſer lobte hierauf den Eifer und die Liebe,


