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Haͤuſer ſahen wir in Truͤmmern liegen: denn der Kaiſer laͤßt ſie nach Belieben niederreißen und auf⸗ bauen.
Außerhalb der Stadt trifft man ſo viele Haͤuſer von Schilf und Rohr an, daß man dieſe Huͤtten fuͤr eine Vorſtadt anſehen kann. Das Volk iſt ſehr arm, und ſeufzet unter den beſchwerlichſten Auflagen.
Als wir bei dem kaiſerlichen Palaſt Alcaſſava vorbeikamen, bewillkommten uns 2 Miniſter des Kai⸗ ſers in ſeinem Namen ſehr freundlich, und verſicher⸗ ten uns des kaiſerlichen Wohlwollens und Schut⸗ zes. Dies ſchutzte uns jedoch nicht vor Verfolgungen und den Beſchimpfungen des gemeinen Volkes und der Knaben auf der Straße. In der Juden⸗Stadt wurde uns eine Wohnung angewieſen, welche wir aber nicht verlaſſen durften, bevor wir eine Audienz bei dem Kaiſer gehabt hatten. Auch fanden ſich flei⸗ ßig Hofbediente bei uns ein, wegen deren unhoͤfli⸗ chen Betragens wir uns ſehr in Acht nehmen muß⸗ ten. Sie waren elende geldgierige Menſchen, welche unſere Furcht verdoppelten, jemehr wir mit ihrem ſelaviſchen und niedertraͤchtigen Charakter bekannt wurden.
Ehe wir zur Audienz gelaſſen wurden, kamen alle Tage Chriſten⸗Selaven zu uns, von welchen wir bei jedem Beſuche neue Nachrichten ihres ſchrecklichen und bemitleidenswerthen Zuſtandes erfuhren. Als wir dem Kaiſer unſere Aufwartung machten, gingen wir ie
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