Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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Adelenſiſche Hafen Zeyla, und die uͤbrigen ſuͤd⸗ lichen Haͤfen ſind zu weit entfernt. Zudem iſt die ſer Landſtrich von wilden raͤuberiſchen Voͤlkern bewohnt, die alle Retſende gleich Spionen behandeln.

V. Vom Handel und Wagrentauſche in Habeſſinien. Aus der Pbneigung und dem Unvermoͤgen der Habeſſinier, weitere Reiſen zu unternehmen, erſiteht man leicht, daß ſie auch keine Handelsleute ſind. Da⸗ her iſt der Handel in Habeſſinien ganz in den Haͤnden der Muhamedaniſchen Araber, welche die Handesplaͤtze am rothen Meere bewohnen, als Muha⸗ medaner weder von Tuͤrken, noch den Arabiſchen Emirs Hinderniſſe erfahren, und in alle Haͤfen des rothen Meeres Zugang haben. Nach ihnen ſind die mit den Habeſſiniern religionsverwandten Armeni 6 welche den groͤßten Handels⸗ Verkehr nach Habeſſi⸗ nien haben. Dieſe und andere Handelvleute richten natuͤrlich ihr meiſtes Augenmerk auf das Gold der Habeſſinier, von welchem ſie dieſe auch ſo ziemlich entledigen. Ueberhaupt iſt es Gold, welches der unwiſſende undein⸗ faͤltige Habeſſinier, wie er es findet, hingibt, der Er⸗ fahrnere aber mit einem Lydiſchen Steine pruͤfet, und es nach einem gewiſſen Gewichte vielleicht von einem

Reichsthaler im Werthe veraͤußert. Ferner ſind Felle,

Rinds⸗Haͤute, Wachs, Ponig, Elfenbein, welche be⸗