des Maulthieres, als demjenigen Thiere, welches in ſteinigten Gebirgen, wo alle Fahrwerkzeuge unanwend⸗ bar ſind, zum Reiten und Laſttragen das geeignetſte und ſicherſte iſt. Vornehmere und Reichere fuͤhren ihr ganzes Hausgeraͤthe auf Maulthieren mit ſich und wo die Nacht ſie eben uͤberfaͤllt, da ſchlagen ſie ihre Zelte auf, und machen zur Abwehrung wilder Thiere ein Feuer an. Aermere Habeſſinier muͤſſen auf ihren
Wanderungen bei dem Mangel an Gaſthaͤuſern und
Herbergen, ſich durchbetteln. Alles, was in dieſer Hinſicht fuͤr arme Reiſende in Habeſſinien ge⸗ ſchieht, beſteht darin, daß die Bewohner der Doͤrfer in der Beherbergung derſelben abwechſeln.
Es ſcheint hier nicht am unrechten Platze zu ſeyn, etwas von den gewoͤhnlichen nach Aethiopien fuͤh⸗ renden See⸗ und Landwegen zu ſagen. Der ſchwierig⸗ ſte und gefaͤhrlichſte iſt der Landweg von Aegypten nach Habeſſinien, ſowohl wegen der Haͤndel mit den Tuͤrken, denen man ſich ausſetzt, als auch wegen
aufſtoßender raubluſtiger Horden und der Unwirthlich⸗
lichkeit des Climas und Bodens. Doch machen noch beut zu Tage Karavanen dieſen Weg. Sie ziehen von Kairv aus den Nil aufwaͤrts bis Monfallot ſchiffend, von da uͤber Sijut, Wa ch, Meks, Scheb, Sellim, Moſſchu, Dungala der Hauptſtadt Nu⸗ biens, von Dungala nach Kſhabi, Korti, Drere, Serri, Helfaje, Arbatg in das an Habeſſi⸗ ninien groͤnzende, und unter einem Muhamedani⸗


