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fand auch der von ihm heimlich daſelbſt zuruͤckgelaſſene Biſchof Apollinaris Allmeyda nebſ ſeinen Ge⸗ noſſen einen gewaltſamen Tod, wie uͤberhaupt alle Goͤnner der Jeſuiten; und alle ſpaͤtern Verſuche, dem lateiniſchen Gottesdienſte in Habeſſinien wleder Eingang zu verſchaffen, waren eitel. Vergebens war die Miſſion des Patriarchen Hieronymus Wolf nach Portugal um Huͤlfs⸗Truppen; vergebens die Be⸗ muͤhungen der Vaͤter, ferneren Eingang in Habeſ⸗ finien zu finden, da die Tuͤrken auf Suaguena und Matzua von den Habeſſiniern beſtochen, jedem Franken denſelben verwehrten. Versebens war die Miſſion von ſechs Kapuzinern, deren vier ſchon auf der Reiſe zu Grunde gingen; und die zwei uͤbri⸗ gen, die doch nach Habeſſinien gelangten, wur⸗ den, da ſie weder das Land verlaſſen, noch zur alexan⸗ driniſchen Religion uͤbergehen wollten, geſteinigt. Die letzte Miſſion von drei Kapuzinern war nicht gluͤck⸗ licher. Sie wurden ſchon in Suaguena von dem dortigen Baſſa auf Anſtiften des habeſſiniſchen Koͤnigs enthauptet.
Von dieſer Zeit hat man uͤber den religioͤſen Zu⸗ ſtand Kethis pien's keine zuverlaͤſſigen Nachrichten mehr. Das Geruͤcht, daß ſein Beherrſcher dem Is⸗ lamismus gehuldigt, iſt ungegruͤndet.
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