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die Feinde der Jeſuiten ihre Abſichten gegen dieſe leicht durchſetzen. Der Krieg wurde zudem noch im⸗ mer ungluͤcklich gefuͤhrt— man drang auf allen Sei⸗ ten in den Koͤnis, daß er doch nicht durch hartnaͤchi⸗ ges Beharren auf dem roͤmiſchen Kultus das Vater— land verderben wolle, und bei einem dritten Feldzuge gegen die Laſten ſer gab er ſeine Soldaten williger in machen, ſchon ſo viel nach, daß er die ganze alte Liturgie, in ſofern ſie nicht gegen den Glauben lief, zulies; bald ſollte es noch anders kommen.
XI. Abnahme der roͤmiſchen und Wieder⸗ aufnahme der alerandriniſchen Religion in Habeſſinien.
Der Patriarch hatte den hoͤchſten Gipfel von An⸗ ſehen erreicht; der Koͤnig, ſeine Bruͤder, viele Große des Reichs hielten die Parthei der Jeſutten; der rö⸗ miſche Kultus ward uͤberall eifrigſt ausgeuͤbt; habeſſi⸗ niſche vom Patriarchen ordinirte Priſſter und die bereits bis auf 20 vermehrten Jeſuiten verſahen den⸗ ſelben, der Bau von Kollegien und Tempeln war über⸗ all im raſchen Gange, Tauſende von Heiden waren bekehrt und getauft— da trat plotzlich eine große Veraͤnderung der Dinge ein, die ſchon früher vorbe⸗ reitet war, und welche die gaͤnzliche Verweiſung der Jeſuiten und des roͤmiſchen Kultus aus Habeſſinien zur Folge hatte.
Der unz eitige Eifer dieſer Religion, wodurch ſte


