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ale alerandriniſchen Kirchen-Gebraͤuche, ſogar ſolche. die ſelbſt die roͤmiſche Kirche ſonſt geduldet hatte, zu verdraͤngen ſuchten, die hartnaͤckige Beharrlichkeit auf der alten Sitte von Seiten der Moͤnche, Kleriker und des Volks; die vielen Empoͤrungen, welche ein gro⸗ ßer Theil der Magnaten eutweder aus Haß gegen die Lateiner, oder aus Ehrgeiz anſtifteten; das hieraus erfolgte viele Blut-⸗Vergießen; ſein bereits hohes Alter, Ekel an der Gegenwart, bange Furcht vor der Zukunft, das Draͤngen ſeiner Freunde, der Verdacht gegen ſeinen Bruder, der Uebermuth der Laſtenſer, die immer auffallendere Verminderung ſeiner Majeſtät, und die augenſcheinliche Gefahr, ſelbſt die Regierung zu verlieren, beſtimmten endlich den Koͤnig Sus⸗ neus, an die Wiederherſtellung der alexandrini⸗ ſchen Religion ernſtlich zu denken. Seibſt ein gluͤck⸗ liches Treffen gegen die Laſtenſer, in welchem dieſe gegen s000 Mans nebſt einigen Haͤuptern ihrer Par⸗ thei verloren, beſtaͤrkten ihn in ſeinem Entſchluſſe. Denn die Freunde der alexandriniſchen Kirche fuͤhrten ihn auf das blutige Schlachtfeld, und der graͤßliche Anblick deſſelben, auf welchem nicht Heiden, nicht Luͤrken, ſonder Chriſten, Unterthanen, Landesleute, Verwandte als Dpfer ſeiner Halsſtarrigkeit gefallen waren, erſchütterten das Heri des Susneus. Da⸗ mals eingelaufene Vorſtellungen der Adelenſer, Tuͤr⸗ ken und uͤbrigen Muhamedaner, deren Jutereſſe die Einfuͤhrung der lateiuiſchen Religwon in Habeſſinien


