anderen angeſehenen Maͤnnern, ſiel vom Koͤnige ab, und ließ oͤffentlich durch einen Herold verkuͤndigen, daß er mit den Waffen in der Hand die Alexandrini⸗ ſche Religion vertheidigen werde. Die Schnelligkeit des Vieekoͤnigs von Tegre unterdruͤckte zwar fuͤr jetzt die Empoͤrung, indem Decla⸗Georg uͤberwunden, er nebſt ſeiner Schweſter Adera, einer grimmigen Feindin des roͤmiſchen Cultus, gefangen, und an einem Baume aufgehangen wurde. Aber eben dieſer Fall erregte doch allgemeine Senſation, und heftigen Un⸗ willen gegen den Patriarchen, als wenigſtens mittel⸗ hare Urſache davon. Ein graͤßlicher Bannfluch, den er oͤßfertlich im Tempel vor dem ganzen Hofe und aus einer wenig erheblichen Urſache, blos um ſeine Gewalt in ſeiner ganzen Groͤße zur Schau zu ſtellen, gegen einen Feldoberſten ausſprach, und den er uur auf Fuͤrſprache des Koͤnigs wieder zuruͤck nahm, hatte dieſelben ſchlimmen Folgen fuͤr ihn, und folgender Vorfall entzog ihm vollends alle Gemuͤther, und raubte ihm ſelbü die Zuneigung des Koͤnigs: Der oberſte Vorſtand der Habeſſiniſchen Moͤnche, der nach dem Abbuna das groͤßte Anſehen beſitzt, war in der Alexan⸗ driniſchen Religton geſtorben, und in einem nach den Ceremonien der roͤmiſchen Kirche eingeweihten Tem⸗ vel beigeſetzt worden. Der Patriarch erklaͤrte durch die Begraͤbniß dieſes Ketzers die Küche für entweiht, und nicht mehr fuͤr geeignet, Meſſe darin leſen zu duͤrfen. Der Vorſtand dieſer Kitche, furchtend die
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