Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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brachten die von der Familie Uebriggebliebenen ſechs volle Tage zu, von Ceſar Nachts mit Lebensmitteln verſorgt und von allem Graͤßlichen, was ſich zugetragen, unter⸗ richtet; hier beweinten ſie auch des Vaters und Hen⸗ tiettens Tod. Ceſar hatte die geliebten Leichen ſelbſt gefunden und fuͤr ihre Beerdigung Sorge getragen⸗ Hier vernahmen ſie, daß Ceſar noch am Abend vor dem Blutbade Jeannetten in das Kloſter zu ſeiner Schweſter gerettet habe, und ein Tropfen Freude fiel in den ungeheuren Becher voll Schmerz⸗ In der ſechſten Nacht fuͤhrte Ceſar die trauernden Men⸗ ſchen aus ihrem Verſteck; ſein Vater hatte Pferde und Wagen beſorgt, ſie trafen ihn mit Louiſen und Jeannetten in der Vorſtadt St. Denis bei einem Freunde. Die Gefühle des Wiederſehens zwiſchen Charlot und Louiſe d'Alban wurden von der allge⸗ meinen Traurigkeit und dem großen Schmerz uͤber die erlittenen Verluſte nur zu Thraͤnen, aber auch ſie zeugten von ihrer Liebe. Was die Ueberredungs⸗ gabe des greiſen Vaters nicht uͤber du Froiſſet ver⸗ mocht, hatte nun die Grauſamkeit der Katholiken bewirkt; er trat aus der Gemeinſchaft einer Kirche, die ſolche Graͤuel gut heißen konnte, er kehrte zu den Calviniſten zuruͤck, nahm ſeines Hauſes Namen wieder an, und floh mit der Familie, zu der er ge⸗ horte, aus Paris, In Chatillon fanden ſie Frau Joſephen mit der kleinen Henriette, deren Pflege ſich Louiſe gleich ausbedingte. Auch das Wiederfinden ihrer Eltern, das langerſehnte Schauen und Genie⸗