Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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Ich habe nichts bei des Koͤnigs Vaſie zu ſu⸗ chen, und wollte ſich entfernen.

Halt, Signore Henrico, ſo leicht laͤft man die Voͤgel nicht aus dem Netze, in welche ſie von ſelbſt flogen. Seht doch, vielleicht hat die Majeſtät deſto mehr bei Euch zu ſuchen. Kommt nur her. Theophile wollte ſich noch weigern, doch kaltblutig ſagte der Italiener:Wenn Ihr mir nicht gutwil⸗ lig folgt, ſo rufe ich dort den Hauptmann von Vil⸗ loniers, Euren alten guten Freund, der Euch dann in Proceſſion nach der Schmiedeeſſe bringen wird. Charlot ſah, daß nicht auszuweichen war, darum faßte er Muth, befahl Gott ſeine Seele und ſchritt die Stufen hinauf. Als der Kammerdiener die Thuͤre der Werkſtatt oͤffnete, muͤhte ſich der Koͤnig eben ab, die Schraube zu einer langen en Buͤchſe zu ſchneiden.

Hier bring' ich den alten Gehüfen, Majtſtir, 5 rief der Hofnatr frohlockend. Der Koͤnig ſah ſich um, erkannte Charlot, blieb einen Augenblick nach⸗ ſinnend ſtehen und ſagte dann raſch:Gut, guth daß Du kommſt, Henrico! Bei allen Teufeln, Dein einziges Gluͤck, zu mir zu kommen! Schneide mir ſchnell die Schraube in die Buͤchſe, ſetze ſie mir auf den Schaftz ich brauche ſie noch dieſe Nacht!

Bereitwillig wärf Theophile ſein Obergewand ab, ſtreifte die Hemdermel auf, nähm ein Schurzfell des Königs vor und begann die Arbeit unverdroſſen; bald war ſie vollendet. War' ihm doch, als ſei