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Haͤuſer der Katholiken wurden mit Fackeln erleuchtet, ſo hatte es der geheime Rath der Koͤnigin Mutter angeordnet. Unter denen, die gleich anfangs von den Streichen der Barbaren fielen, waren der greiſe Buͤrgermeiſter und ſeine Tochter Henriette. Ihr letztes Wort war:„Theophile!“ und ſie ſtarb in der Ueberzeugung, daß ihr Gemahl ihr vorangegan⸗ gen ſei. Immer graͤßlicher tobte das Scheuſal des Meuchelmordes durch die zur Hoͤhle des Tiegers umgewandelte Stadt. Ein feuerblickender Rieſe mit Dolch und Schwert bewaffnet und mit Blut triefenden Locken geſchmuͤckt, wandelte der Schrecken durch die Straßen. Die Sonne ſchien entſetzt zu⸗ ruͤckzubeben, als ſie die Blutſtröme und Leichenhau⸗ fen am anbrechenden Morgen des 24. Auguſt er⸗ blickte.
Vierzehntes Kapitel.
Weibergemüth, Aprilwetter, Herrengunſt und Roſenblätter, Würfel, Karten⸗ und Federſpiel WVerkehren ſich oft, wer's merken will. Altdeutſches Reimſprüchlein.
Charlot ging Abends vorher am Louvre voruber, um nach Hauſe zuruͤckzukehren. Da ſah er aus dem Thore deſſelben eine große Menſchenſchaar ſtro⸗


