Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

176

er vertraute ihm unter den Siegel der Verſchwiegen⸗ heit ſeinen Vorſatz, wieder nach la Rochelle zuruͤck⸗ zukehren, da er nun weder ein Hofmann, noch ein Kotholik länger bleiben koͤnne. Charlot, von einer marternden Aengſtlichkeit befangen, wagte endlich auch nach Louiſen zu fragen. Da er aber die kurze und ausweichende Antwort erhielt, der Vater habe ſie auf ihre Bitte ins Kloſter gethan, ſo ſchwieg er

geruͤhrt, denn er erkannte dankbar die Zartheit an,

mit welcher ſie jedes peinliche Zuſammentreffen ver⸗ mieden. Als nun auch Jeannette in du Froiſſet's Haus gefuͤhrt war, als er ſeine Haͤnde ſegnend auf ſie und den Sohn gelegt, da war die Freude der Guten vollkommen.

Der Vermählungstag ruͤckte heran; du Froiſſet, der aus der engen Verbindung, in welche er wie⸗ der mit den Calviniſten getreten war, weislich bei ſeinen Obern und den uͤbrigen großen Katholiken ein Geheimniß machte, und nur Abends die Seini⸗

gen in ihrer Wohnung heimlich ſah, brachte ihnen

mancherlei Beſorgniſſe, die er aus ſehr uͤblen, beim Marſchall wahrgenommenen Vorbedeutungen gezogen hatte, und Ceſar beſtätigte dieſelben aus Wahrneh⸗ mungen im Palais Guiſe, wo in den Verſamm⸗ lungen der lothringiſchen Prinzen und ihres Anhan⸗ ges manches verdaͤchtige Wort gefallen war.

Die Familie d'Alban beſchloß, gleich nach der Vermaͤhlung Paris wieder zu verlaſſen, aber auch den Admiral warnte der Buͤrgermeiſter. Dieſe Be⸗