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Wagen. War es doch, als zoͤgen Geiſter durch die Straßen; Alle waren in das tiefſte Schwarz gehuͤllt, Trauerkleider fuͤr die Koͤnigin, und manche der Zu⸗ ſchauer wurden von dieſem Anblick, gleich wie von einer boͤſen Vorbedeutung heimlich erſchreckt.
Vom Hofe wurden die Proteſtanten aͤußerſt eh⸗ renvoll empfangen; der Koͤnig und ſeine Mutter druͤckten Coligny, Larochefoucauld, Teligny und an⸗ dern der Vornehmſten traulich die Haͤnde und un⸗ terhielt ſich lange auf's Freundſchaftlichſte mit ihnen. Coligny war von dieſer Guͤte hingeriſſen; er war ſtets um den Koͤnig und der ſtete Gegenſtand ihres Geſpraͤchs war der Krieg in Flandern; der Konig ſprach ſo richtige und freimuͤthige Urtheile uͤber ſeine Mutter, Generale, Miniſter und uͤbrige Umgebung aus, die jeden noch uͤbrigen Zweifel der Calviniſten verſcheuchen und ihnen beweiſen mußten, welch gro⸗ ßes Vertrauen der Koͤnig zu ihnen habe.
Der Buͤrgermeiſter, der Oberſt, Charlot und Henriette, eilten zu dem ſo lange verlornen Sohn und Bruder. Die Scene des Wiederſehens, der gegenſeitigen Vergebung und des maͤchtigen Aufflam⸗ mens der alten Liebe, vermag die Sprache nicht zu malen, hat doch das hoͤchſte Gefuͤhl ſelbſt in ihnen keine Worte. Auch der reuige Ceſar wurde gern in den Bund wieder aufgenommen, der Vater nahm mit Recht einen großen Theil der Schuld des Soh⸗ nes auf ſich. Ceſar fuͤhrte Charlot zur Schweſter Jeannette und geſtand ihm auf dem Wege ſein Gluck;


