Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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Buͤrger Rochelle's, der Aermſten einer; waͤr' ich nur ein gewoͤhnlicher Edelmann, Du ſollteſt auch vor der Welt meine Gattin heißen!

Nimmermehr! Denn mein Herz vermag nur einmal zu lieben. Es liebt innig und treu, und waͤr' es Euch auch moͤglich, mich zu ehelichen, ich muͤßte ſogar Eure Hand ausſchlagen. Uund nun hoͤhnt das Andenken Eurer edlen Mutter nicht län⸗ ger mit ſolchem Scherz.

Der Koͤnig ſprang empfindlich auf;z aber er konnte Jeannettens Edelſinn die geheime Bewunderung nicht verſagen, und betrachtete ihre ernſte Geſtalt und das zuͤrnende Geſicht mit Ehrfurcht.

Ein Diener trat herein und meldete ihm den Kammerherrn des Herzogs Heinrich von Guiſe.

Wie? Iſt der Herzog in Paris? rief der jun⸗ ge Koͤnig erſtaunt.

Er hielt dieſen Morgen ſeinen praͤchtigen Ein⸗ zug mit ſeinen Verwandten und ſeinem ganzen An⸗ hang, war die Antwort.

Und ich erfuhr nichts davon; ich haͤtte ihm entgegen eilen ſollen.

Ew. Majeſtät wuͤnſchte dieſen Morgen ganz ungeſtoͤrt zu bleiben.

Ach ja, ich wollte ihn dieſer reizenden Sprz⸗ den widmen, ſeußzte der Konig.Nun, der Kam⸗ merherr ſoll kommen! rief er zerſtreut.

Ceſar trat in ſeinem goldgeſtickten Rock herein, um ſeinen Herrn des Koͤnigs Geneigtheit und Freund⸗