Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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ſich ferner aufhielt, wie ein Geſpenſt; doch erzeigte ſie Chretien, der ſich nicht von den Seinigen ge⸗ trennt hatte, alle Liebe.

Zwoͤlftes Kapitel.

Endlich thut das Unglück doch Einen Gang und Rücker noch. Endlich kommt des Tages Schein Nach dem langen Dunkelſein. Endlich bringt der Dörnerſtrauch Ja die ſchönſten Roſen auch. Endlich preßt man edlen Saft Aus der reifen Traube Kraft.

Altdeutſches Lied⸗

Du widerſtehſt umſonſt meinen feurigen Bewer⸗ bungen. Maͤdchen, Du mußt die Meine ſein! rief der liebegluͤhende Koͤnig von Navarra, der, leicht⸗ ſinnig genug, ſeine Mutter und ihre Todesart ſchon vergeſſen hatte, und umſchlang die weinende Jean⸗ nette von neuem, die eben ſeinen Armen entron⸗ nen war.

Ihr ſpottet Eurer geringen Magd, Majeſtat. Wie kann ich die Eure ſein? O martert mein Herz nicht laͤnger! ſchluchzte das Maͤdchen verzweiflungsvoll.

Du wirſt vor Gott mein Weib, und fuͤrwahr dies Band ſoll feſter ſein, als jenes, welches ich vor der Welt mit der leichtfertigen Prinzeſſin von Frankreich zu ſchließen gezwungen bin. O wär' ich