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geſagt. Habt Ihr auch kein Mitleiden mit Euch, ſo habt es mit dieſen wackern Edelleuten, deren Tod Ihr auf Euch ladet, wenn Ihr doch zieht. Bleibt und geht nicht in Euer Verderben.“
„Mit Euerm Verſtande iſt es nicht richtig, gute Frau,“ ſagte der Admiral mitleidig und wieß ſie zuruck, um ſein Pferd zu beſteigen. Da flehte Mar⸗ got zur Graͤfin, ſeiner Gemahlin:
„So haltet Ihr ihn mit Euren Bitten zuruͤck, gnaͤdige Frau. Ich beſchwoͤr' Euch, laßt ihn nicht von Euch! O warum iſt mir allein die Decke von den Augen gehoben! Warum ſind alle Andern mit Blindheit geſchlagen! Haltet ihn auf! Ich ſehe Stroͤ⸗ me Bluts fließen. Weh! weh!“— Ihr Jammer war vergebens, ſchon waren die Meiſten aufgeſeſſen. Die Frauen und Toͤchter der Edlen folgten zu Roß und Wagen in maͤchtigem Zuge. Henriette riß ſich endlich von ihrem Kinde los, welches ſie mit Jo⸗ ſephen nach Chatillon hatte nachkommen laſſen. Noch einen Kuß, und noch einen; endlich uͤbergab ſie es der weinenden Joſephe, ſtieg in den auf ſie harren⸗ den Wagen und fuhr davon.
„Kuͤſſe es nur!“ murmelte Margot,„Du wirſt es nicht wiederſehen. Wie konnt' ich Thoͤrichte mich vermeſſen, das beſchloſſene Schickſal abwenden zu wollen? Es muß erfullt werden, und ſo wird's ge⸗ ſchehen.“— Und von Stund an verſtummte ſie und wandelte unter der Familie Gaſtine, bei welcher ſie


