Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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koͤnnten. Um dieſen Preis war der alte Feldherr gern verzeihlich und zu jeder Verſoͤhnung geneigt. Aber zu gleicher Zeit liefen auch ſtarke Warnungen ein. Von la Rochelle ſchrieben Freunde an ihn und den Buͤrgermeiſter, ſo auch von Genf, und ſogar vom Prinzen Wilhelm von Oranien kam ein Schreiben an, der Katzenfreundlichkeit des Koͤnigs von Frankreich nicht zu trauen. Aber den Admiral zog die Aus⸗ ſicht auf den Krieg, den Buͤrgermeiſter des Sohnes Einladung und Charlot die Gefahr der Schweſter. Von den anweſenden hugenottiſchen Edelleuten machten Viele Anſtalt, Chatillon zu verlaſſen; ihre Liebe zum Admiral vermochte ſie in Verbindung mit ſeiner Gemahlin, welche ebenfalls ſtark gegen die Reiſe nach Paris eingenommen war, zu dem vergeb⸗ lichen Verſuch, ihm und denen, die ihm folgen wollten, die bangen Beſorgniſſe, welche ſie fuͤhlten, mitzutheilen. Er hoͤrte auf keine Warnungen; und geruͤhrt nahmen viele von ihm Abſchied. Der Tag der Abreiſe ruͤckte heran; ſchon ſtanden alle Pferde geſattelt, da erwachte die alte Margot Saiſon ploͤtz⸗ lich aus ihrem Stumpfſinn, draͤngte ſich durch das verſammelte Volk, warf ſich vor des Admirals Fuͤße, umklammerte ſeine Kniee und rief im begeiſterten Tone einer Seherin ihn anflehend:„O lieber Herr, geht nicht nach Paris, Ihr muͤßt ſonſt dort ſterben mit den Meiſten, die ich hier um Euch ſehe. Glaubt

mir, mein Braͤutigam, der ſchoͤne Kuͤpergeſelle Ro⸗

bert Tallier iſt mir erſchienen, und hat mir alles