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Haͤnden gehabt, und voraus ſetzen muͤſſen, daß er auf der Reiſe begriffen ſei, ſie wuͤrde in dieſem Au⸗ genblicke alle angeknuͤpften Verbindungen mit dem franzoſiſchen Hofe zerriſſen und die Hauptſtadt ver⸗ laſſen haben. Aber wie immer, bedachte ſie auch diesmal das Beſte ihrer Glaubenspartei und opferte ihr ihre eigene Perſoͤnlichkeit, das Gluͤck und die Zufriedenheit ihres Herzens auf.
Einige Tage nach der erlittenen Kränkung, als ſie das Bette, obgleich ſchwach und noch immer tief erſchuͤttert, verlaſſen und eine Spazierfahrt machen wollte, ſchickte ſie zum Hofparfumeur René, einen Florentiner, um ſich ein Paar neue Handſchuhe bei ihm zu kaufen. Dieſer Mann ſtand mit den Je⸗ ſuiten in enger Verbindung, war ein Freund von Maurice André und der unterthaͤnigſte Sklave der Koͤnigin Mutter von Frankreich. Es war damals Sitte, parfuͤmirte Handſchuhe zu tragen. Die Kö⸗ nigin Johanna waͤhlte ſich ein Paar von vorzůglich ſtarkem, angenehmem Geruch.
Schon an ſelbigem Abende verſpuͤrte ſie nach der Zuruͤckkunft ein heftiges Uebelſein; der Arzt rieth ihr, die freie Luft oft zu ſuchen, und ſie fuhr den fol⸗ genden Tag aus, doch nicht ohne die Handſchuhe. So oft ihr unwohl wurde, pflegte ſie daran zu rie⸗ chen. So geſchah es, daß ſie heimgekehrt, vom heftigſten Schwindel und gleich darauf von Colvu⸗ ſionen befallen wurde. Der Kopf war ihr ſo ſchwer, daß ſie ihn nicht zu halten vermochte. Sie mußte


