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Der Koͤnig ließ Coligni ſagen, daß er ihn zum Ober⸗ general des Heeres gegen die Spanier beſtimmt habe, weil er ihn nicht allein fuͤr den beſten, ſondern auch fur den rechtlichſten ſeiner Generale halte. Coligni ward dadurch beſtochen; er rieth nun ſelbſt zur Vermaͤhlung, und Johanna ſchrieb dem Koͤnig, ſie nehme, hoch⸗ geehrt durch ſein Anerbieten, daſſelbe mit Freuden an.— Nun wurden die Proteſtanten durch ganz Frankreich beguͤnſtigt; in allen Streitigkeiten mit Katholiken behielten ſie Recht; die Beguͤnſtiger des Calvinismus wurden hervorgezogen, die Feinde deſ⸗ ſelben zuruckgeſetzt; Katharina und ihre Zoͤglinge ſpielten diesmal ihre Rolle ſo meiſterhaft, daß ſelbſt ihre Freunde getaͤuſcht wurden; ja, der Pabſt zit⸗ terte, als dem portugieſiſchen Geſandten die Hand der Prinzeſſin Margaretha abgeſchlagen wurde, um die er fuͤr ſeinen Koͤnig angehalten hatte. Ganz Frankreich gerieth in Gaͤhrung; die Katholiſchen uͤber die den Ketzern vergoͤnnten Verguͤnſtigungen, und die Proteſtanten, um die gnädige Stimmung des Hofs fur ſich zu benutzen.


