Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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philes Geiſt heute wie von einem boͤsartigen Zauber

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neuen Ritter, als auch ihm der Handkuß vergönnt wurde; Thraͤnen feuchteten ſeine Augen, als er den Maͤnnern ſeinen warm empfundenen Dank ſagte. Nach vollendeter Feierlichkeit ſetzte ſich der Zug wieder in der alten Ordnung in Bewegung, und wallte ſo der Hauptkirche der Stadt zu, wo Theo⸗ philes und Henriettens Ehebuͤndniß mit großen Feier⸗ lichkeiten vom Prediger Severin eingeſegnet wurde. Als ſie wieder heimkehrten und das ſchoͤne Braut⸗ paar die Treppe im Hauſe hinaufſtieg, hielt die lie⸗ benswuͤrdige Braut den Geliebten auf dem Podeſte einen Augenblick auf und fluͤſterte ihm zu:„Auf dieſer Stelle wurzelte die Liebe zu Dir in meinem Herzen feſt; ſeit der Stunde, als Du hier von mir ſchiedeſt, trug ich Dein Bild darin.“ Ueber Theo⸗ philes Geſicht flog der erſte Strahl der Freude an dieſem Tage; unbemerkt druͤckte er dem holden Weibe einen fluͤchtigen Kuß auf die roſigen Lippen und machte ſich einen ſtillen Vorwurf uͤber ſein ihm ſelber unerklaͤrliches Weſen, das zu verbergen er ſich alle Muͤhe geben mußte. Er, die alte Tante Margot und der alte Buͤrgermeiſter d'Alban waren vielleicht die Einzigen, die ihrer Stimmung nach ſich nicht dem Genuß der Freuden dieſes Tages ganz hingeben konnten. Durch nichts war die Alte aus ihrem

Stumpfſinn aufzuruͤtteln, ſie ließ ſich uͤberall hinfuh⸗

ren, ſah Alles an, aß und trank, ſchien aber an gar nichts Theil zu nehmen. So war auch Theo⸗