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Schwertträger das breite, blanke Schwert und ſchlug den Prinzen mit allen Förmlichkeiten zum Ritter; der Oberſt d'Alban legte ihm hiersuf die ihm vom Admiral uͤberreichten, goldenen Sporen an. Der Prinz erhob ſich, kuͤßte ſeiner Mutter die Hand, druckte ſie den Andern und bedankte ſich freundlich. Sodann nahm er des Admirals Platz ein und ſchlug mit Wiederholung derſelben Gebrauche den Prinzen Conds, der ebenfalls von Naſſau herbeigefuͤhrt wurde, zum Ritter; auch ihm befeſtigte d'Alban die Sporen. Jetzt erſchien der Admiral wieder, an ſei⸗ ner Hand Charlot, der Schmied. Aller Blicke flogen nach dem herrlichen Mann, der hocherroͤthend ſeine Kniee vor dem Prinzen auf das Polſter herab⸗ beugte und ſein Haupt neigte. Der Prinz beruͤhrte ihn mit dem Schwerte und ſprach:„So ſchlagen wir mit dieſem Schwertſchlage Dich, Theophile Charlot, zum Ritter von Doucerepos, und machen Dich im Namen aller unſerer Glaubensgenoſſen zum Herrn und Be⸗ ſitzer dieſes Schloſſes, welches ſie nach dem Ableben des Herrn von Ronnell fuͤr Dich gekauft haben und Dir hiermit zum Geſchenk uͤberreichen.“
Ein Freudenlaut, unwillkuͤhrlich aus jeder Bruſt der Zuſchauer hervorbrechend, durchtoͤnte den Saal. Ueberraſcht blickte Charlot empor; da trat der Prinz Condé hinzu und ſchnallte ihm die goldenen Sporen an, und der Beifall des Volks begleitete von Neuem dieſe auszeichnende Handlung. Huldreich ruhten die Blicke der edlen, tugendhaften Koͤnigin auf dem


