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Hinter ihnen kam Henriette im koͤſtlichſten Braut⸗ ſchmuck, mit freudeſtrahlenden Augen, von George d'Armevall gefuͤhrt. Auf ſie folgte der alte Buͤrger⸗ meiſter in ſeinem reichen Amtskleide; Jeannette hing an ſeinem Arme; dann kam des Buͤrgermeiſters Schwiegerſohn, der Baron d'Autelant Dathis und die alte Tante Margot. Doch noch laͤnger dauerte der Zug; denn viele Waffengenoſſen Charlots und Freunde des Hauſes d'Alban hatten ſich darange⸗ ſchloſſen; desgleichen eine Geſandtſchaft vom Hofe, welche denſelben Morgen von Blois, dem jetzigen Aufenthalte der Koͤnigin, angekommen war und an deren Spitze der Großzeugmeiſter Biron ſtand, ein den Hugenotten nicht abgeneigter Mann. Durch die ſtaunende Menge ging der Zug nach dem Rathhauſe, wo ihn die Geiſtlichkeit der Stadt empfing und unter Abſingung eines Lobpſalmes auf den großen Saal des Rathhauſes begleitete. Dort war ein Thron fuͤr die Koͤnigin erbaut, den ſie ſogleich einnahm; alle Andern umgaben denſelben, ihrem Stande und Range gemaͤß, der den Calviniſten damals faſt noch mehr galt, als den Katholiken. Coligni ſtand in ſeiner Generalstracht auf der erſten Stufe deſſelben; ſein Geſicht, von den ſchlichten Locken umfloſſen, war heiterer, als je. Als der Geſang und das Gebet voruͤber waren, fuͤhrte der Graf von Naſſau den Prinzen Heinrich von Navarra vor den Admiral; der Prinz kniete auf das vor ihm liegende Polſter, der Admiral nahm von dem neben ihm ſtehenden 4*


