Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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Eine Woche ſpaͤter reiſten die beiden Vereinten nach la Rochelle ab; Jeannette konnte ſich nicht von Frau Joſephen trennen; auch dieſe hatte ſich ſo an die Holde gewoͤhnt, daß ihr der Gedanke, wieder ſo einſam als fruͤher zu leben, unertraͤglich war. Beide baten, bei einander bleiben zu duͤrfen. Weder Theophile noch Henriette konnten etwas dagegen haben und ſie und Chretien Gaſtine verließen das Schloß ohne Jeannetten.

Drittes Kapitel.

Die Tugend ſtrahlt in unentweihtem Schimmer, Kennt nicht die Schmach zurückgeſetzt zu ſein, Die feile Gunſt des Volkes kann ihr nimmer Die Fasces nehmen, noch verleihn.

Sie öffnet dem Verdienſt, daß es nicht werde

Des Todes Raub, den Himmel, bricht ſich Vahn,

Wo Keiner ging, verſchmäht des Pöbels Wahn

Und ſchwingt ſich aus dem Staub der Erde. Horaz Oden III, 2. von E. Günther.

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Faſt ein Jahr ſpaͤter war eines Tages ein un⸗

gewohntes Leben, Draͤngen und Treiben im Hauſe

des alten Buͤrgermeiſters zu la Rochelle. Ritter

und Damen im hoͤchſten Schmuck, wohlgeputzte Buͤr⸗ Storchs Fanatiker. II.