Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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ich ihn nicht wieder von mir laſſen; ich ahnete Ungluͤck. Aber der unfreundliche Admiral ſandte ihn fort, und mein Auge hat ihn nicht wieder geſehen. Denkt Euch meine Angſt, meinen Kummer, als er nicht zuruͤckkehrte! Erſt zwei Monate nachher, kurz vor dem Ausbruch des Kriegs, erhielt der Großvater einen Brief, worin Ceſar ihm weitlaͤufig auseinander ſetzte, daß er es fuͤr ſeine heiligſte Pflicht halte, bei ſeinem Vater in Paris zu bleiben. An mich beſtellte er nur Gruͤße. Dieſe Nachricht erfuͤllte uns mit der groͤßten Trauer. Ich uͤbergehe es, Euch meinen furchterlichen Schmerz zu ſchildern. Ich litt unſäͤg⸗ lich; aber ich liebte ihn ſtets. Von ſeinem Abfall ſtand nichts in dem Briefe, aber der Großvater ver⸗ muthete es, und der Doktor Severin wollte einige Zeit darauf die gewiſſe Nachricht von Ceſars Ueber⸗ tritt zur katholiſchen Kirche erfahren haben. O welche Pein war es fuͤr mich, ſtets die Verdammungsfor⸗ meln, Fluͤche und Verwuͤnſchungen mit anhoͤren zu muͤſſen, welche dieſer Mann Gottes auf des Gelieb⸗ ten Andenken haͤufte! Schon war ein Jahr in Trauer und Wehmuth vergangen und das Ungluͤck der Calviniſten bei Jarnac, der Tod des Prinzen Condé, Dandelots, des Herzogs von Zweibruͤcken und alles Unheils, was uͤber uns hereinbrach, ver⸗ mehrte unſern Schmerz, doch ließ mich die große Theilnahme, welche ich an der ganzen Calvini⸗ ſtengemeinde hatte, oft das eigne Ungluck vergeſſen. Da erſchien, es werden nun bald drei Monate ſein,

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