Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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das ſuͤße Geheimniß noch nicht ausgeſprochen hatten, ſo wußten doch Beide, daß ſie ſich angehoͤrten, und die Andern betrachteten ſie ebenfalls ſo. Chretien theilte mit Henrietten die Sorge um den Kranken; die treue Anhaͤnglichkeit des Juͤnglings an ſeinen Freund und Wohlthäter kannte keine Grenzen. Die trauernde Jeannette ſchloß ſich immer mehr an Frau Joſephe an, ſie war ja die Mutter ihres Ceſar, des noch immer von ihr mit aller Glut ihres Herzens geliebten Ceſar, und die gute, hartgepruͤfte Frau wußte um ihre Liebe und alle Ereigniſſe ſeit der Ent⸗ ſtehung derſelben, und weinte ſtundenlang mit der armen Verlaſſenen. Beide lebten und fuͤhlten zuletzt ſich ſo in einander hinein, daß ſie unzertrennlich waren und eine einzelne, wehmuͤthige Gruppe in dem ſtillen, hauslichen Gemaͤlde bildeten. Pierre hatte ſich ſchon laͤngſt in ſein Schickſal ergeben, und auf die ſchoͤne Schmiedstochter, die doch eigentlich durch ihn in d'Albans Haus gekommen war, nun aber ſich auch zum Stande deſſelben hinaufgeſchwungen hatte, Verzicht geleiſtet, obgleich es ihm je zuweilen einen Stich durch ſein redliches Herz gab, wenn er die herrlich bluͤhende Jungfrau von der Seite anſah, und der bei ihr zugebrachten, mit der Tante Margot ſo froͤhlich verplauderten Abende gedachte. George d'Armevall hatte ſich, ohne daß es eigentlich bemerkt worden war, von Allen leiſe und allmaͤhlig zuruckgezogen. Theophile und Henriette waren zu ſehr mit ihrer Liebe beſchaͤftigt. Chretien war noch