Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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Leuten im Hauſe d'Alban, von ſeinem darin genoſ⸗

ſenen Gluͤck, und Frau Joſephe vergoß trotz ihrer

frohen Stimmung doch wieder ein Paar Thraͤnen. Euer Leben, mein lieber Pierre, kenne ich nun ziemlich ausfuͤhrlich, ſagte ſie zu dem geſprächigen Erzaͤhler;dagegen weiß ich von dem Eurigen faſt noch gar nichts, edler d'Armevall. Wenn Ihr nun gerade keine beſondern Grouͤnde habt, daruͤber zu ſchweigen, ſo theilt uns etwas davon mitz es iſt ja bekannt, wie wißbegierig die Frauen ſind, und Ihr hofft doch nicht, daß ich von meinem Geſchlechte eine furwahr unruͤhmliche Ausnahme machen ſollte? Wenn Euch damit gedient iſt, die ſehr ein⸗ fache Geſchichte eines an großen Ereigniſſen armen Lebens zu vernehmen, ſagte der Offizier,ſo bin ich mit Freuden erboͤtig, ſie Euch mitzutheilen. Ich bin das Juͤngſte von zehn Geſchwiſtern, von denen einige ſchon in die Fremde gezogen waren, als ich geboren wurde, und die ich, weil ſie nicht wieder in ihre Heimath zuruͤckkehrten, nie kennen gelernt habe. Es war weder meinem Vater noch meiner Mutter vergoͤnnt, mich zu erziehen; der Spaͤtling ihrer Ehe mußte fremder Pflege anheim fallen. Der Vater ſtarb fruͤh, die Mutter kraͤnkelte noch mehrere Jahre⸗ In dieſer Zeit half mir die thätige Liebe einer älte⸗ ren Schweſter fort, an ihr allein hing mein jugend⸗ liches Herz. Doch die Mutter genaß allmaͤhlig; aber die in unſerem Hauſe eingeriſſene Armuth trieb die Slieder deſſelben auseinander; die Schweſtern mußten