Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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beſſerten ſich; Chretien nur weit ſchneller und zuſe⸗

hends; d'Armevall ſuchte heilende Kraͤuter, praͤparirte

ſie und verband die Wunden taͤglich; Pierre wartete

die Kranken fleißig und Frau Joſephe ging ihm getreulich an die Hand; der alte Herr von Ron⸗ nell ließ ſich nur ſehr ſelten ſehen.

Eines Abends verließ George das Zimmer, in welchem die Haushaͤlterin und Pierre an Chretiens Bette ſaßen, mit der Aeußerung, er werde zum Hauptmann gehen, deſſen wohlthaͤtiger Schlummer wahrſcheinlich nun voruber ſei. Frau Joſephe ging ebenfalls, um ihren alten Herrn zu beſorgen; Pierre ſchlummerte im Lehnſtuhle ein. Ploͤtzlich erwacht er, wie durch ein Gerauſch ermuntert, und ſieht zu ſeinem Schrecken das Lager leer. Mit angſtbefluͤgel⸗ tem Schritt eilt er nach dem Kabinet und verkuͤndet dem Offizier Chretiens unbegreifliche Flucht. Beſtuͤrzt ſpringt auch dieſer mit dem Lichte in der Hand herbei, al Zimmer werden durchſucht, ſodann der Hof, die Staͤlle; vergebens ruft man ſeinen Namen, der un⸗ gluckliche Juͤngling iſt nirgends zu finden. Pierre rennt wie ein Verzweifelter umher, und macht ſich die heftigſten Vorwuͤrfe uͤber ſeine Unachtſamkeit; Frau Joſephe ringt und windet die Haͤnde. Das ganze Haus iſt in Aufruhr; der alte Hausbeſitzer ſelbſt ſteigt aus ſeiner Klauſe herab, um Jaͤger, Gaͤrtner, Fiſcher, Hausvogt, Bediente, ja das ganze Dorf aufzubieten; George denkt endlich an ſeinen hulflos zuruͤckgelaſſenen Kranken, um den ſich bis