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alle Calviniſten inbruͤnſtig beten! Und wie oft mußte
ich ihr von meiner Herrſchaft erzaͤhlen, vom alten Herrn, von Henriette, Caͤſar und Luiſe! Und ſie
vergoß jedesmal Thraͤnen, ſo bain ich buſer mitweinen mußte, ohne zu wiſſen warum.“
„Es war ſehr wohl von Dir gethan, uvuchet und redeſeliger Pierre Arbet,“ erwiederte der Reiter, ihn unterbrechend,„jetzt aber wird es noch beſſer von Dir gethan ſein, Du bequemſt Dich, Deine Laſt aufzuladen, und die ſchwere Reiſe anzutreten.“
„Wir bekommen noch Gefaͤhrten,“ ſagte Pierre, „denn ich ſehe uͤber die Ebne her einen Haufen cal⸗ viniſtiſcher Reiter herjagen, die eben nicht wie Sieger ausſehen.“
Wirklich verſtummte auch der Kanonendonner, der zeither das Geſpraͤch der Beiden ununterbrochen begleitet hatte; die Menge auf der Ebene ſtob aus⸗ einander, und nach einer Vierteiſtunde ſprengten ſchon einzelne Fluͤchtlinge des Hugenottenheeres an das Waͤldchen, in welchem die Verwundeten gebettet waren. Mehrere eilten in einiger Entfernung vor⸗ uͤber, ohne auf Pierres aͤngſtlichen Zuruf zu hoͤren; endlich zog ſein verzweifeltes Geſchrei Einige heran. Es war ein hoher ſtattlicher Mann, mit den Inſig⸗ nien eines Feldoberſten begleitet. Ein Paar ſeiner Leute folgten ihm.
„Pierre!“ rief der neu dazu Gekommene,„was treibſt Du hier noch fuͤr Poſſen? Nimm Dein


