Ihr ſchnell die zerſtreute Schwadron, d ch auf die feindlichen Reiter werfe.“ Charlots Boten flogen nach allen Seiten, er trieb mit einer kleinen Schaar, die er ſogleich vom Hau⸗ fen ablöſte, die fliehende Reiterei zuſammen. Dem vordringenden Admiral warf ſich aber ein neuer Haufe der koniglichen Reiterei, vom Rheingrafen angefuͤhrt, entgegen; ein kurzes, aber hitziges Gefecht entſtand, die Befehlshaber ſtießen ſelbſt auf einanderz Coligni erhielt von ſeinem Gegner einen Piſtolenſchuß quer durch den Mund, doch ſtreckte ſein ſichereres Gewehr den Rheingrafen ſogleich todt zu Boden. Ohne auf ſeine ſtark blutende Wunde Ruͤckſicht zu nehmen, fuͤhrte der Tapfere ſeine muthigen Leute weiter gegen * den Feind, der vor ihren kraͤftigen Streichen hier und da theilweiſe zuruͤckwich. Der Hauptmann Charlot hatte unterdeſſen die meiſten von den ver⸗ ſprengten Reitern wieder zuſammengebracht, die, von neuem Muth durch ihn beſeelt, gern ſeinem Winke folgten. Er fuͤhrte ſie gerade auf das Centrum, wo der Herzog von Anjou, der Anfuͤhrer des Heeres, * hielt, und hoffte durch einen kuͤhnen Streich der 5 Schlacht ſchnell den Ausſchlag zu geben. Charlots Abſicht erkennend, ſtieß der Graf Ludwig von Naſſau
zu ihm und verſtärkte dadurch den Haufen um das ierfache. Rechts und links wüthete der Kampf; Charlots Schwadron draͤngte ihn vor ſich her, und brach ſich Bahn zum Herzen des Feindes. Angriff und Gegenwehr waren gleich verzweifelt; denn beibe
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