Teil eines Werkes 
2. Theil (1831)
Entstehung
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ſeinen Glauben. Moͤchte der Geiſt, der ihn be⸗ ſeelte, noch unter uns wohnen, moͤchte er vorzuͤglich am heutigen Tage uns fuͤhren. Der Himmel hat reichlich fuͤr uns geſorgt; in der friſchen kraͤftigen Jugendbluͤthe des Prinzen Heinrich von Bearn, des erſten Sproͤßlings des von uns ſo ſehr geliebten Hauſes Bourbon und des einzigen Sohnes der uns ſo theuern Koͤnigin von Navarra, ſo wie in Conds's hoffnungsvollem Sohne ſind unſerer Partei zwei kraͤftige Stuͤtzen gegeben, die den Bau unſerer Sorge, Muͤh und Kraft nicht ſinken laſſen werden. Erin⸗ nert Euch, was Heinrichs Mutter Johanna Euch zurief, als ſi⸗ ihren einzigen, geliebten Sohn Euch weihete und bergab, und ihn und den jungen Condé an Eure Spitze ſtellte. Bewaͤhrt heute, was ſich Jeder damals ſtill im Herzen gelobte. Vielleicht ſeh' ich dieſe Sonne nicht wieder untergehen; des⸗ halb verſprecht mir treu und bruͤderlich zuſammen⸗ zuhalten und nach wie vor Alles unſerm reinen Glauben zu opfern. Einmal, wenn unſere Suͤnden abgebuͤßt ſind, wird ſich Gott unſerer wieder gnaͤdig erburmn. Er ſchwieg geruͤhrt, zerbiß ſeinen Zahn⸗ ſtocher, ſprudelte die deſſelben aus und winkte mit dem Degen;* von beiden Seften um die Flanke des herrliche Juͤngange in fuͤrſtlicher Kleiderpräs trafen in der Mitte vor der Fronte bei Colizui zuſammen. So wie die Soldaten ſieeih ickten, echohen ſie ein Jubelgeſchrei; da⸗

bei raſſelten die Schwerter an den Buͤchſen. Es war