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Herzen dem Schlachtſignale entgegen. Ein leiſes, ermuthigendes Murmeln lief durch die Reihen, deren Anblick einen duſtern Eindruck machen mußte. Denn da das Heer einer beſtimmten Uniform ermangelte, ſo beſtand das Kleid jedes Kriegers aus ſeinem gewoͤhn⸗ lichen Wamſe, welches von einer mehr oder minder dunkeln Farbe war, ſo daß der ganze Haufe einer ſchwarzen, dem Tode geweihten Schaar glich. Der Ton der Stimmen verſtaͤrkte ſich und ging ſchnell in lauten Jubel uͤber, als ſich der Admiral vor der Fronte zeigte und gegen ſie gewendet ſein Pferd an⸗ hielt. Als er den Gruß ſeiner Getreuen erwiedert, begann er laut mit ernſtem Angeſicht:„Kinder, Freunde, Calviniſten, Soldaten! Nicht mein Wille war es, Euch heute zur Schlacht zu fuͤhren; Ihr habt es ſelbſt mit Ungeſtum von mir verlangt und ich gab nur Eurem Eifer nach. Doch wir ſtehen nun kampfgeruͤſtet und von dort druͤben waͤlzt ſich der Feind unſers Glaubens heran; in wenigen Mi⸗ nuten wird die Schlacht beginnen. Beſchamt meine Zweifel, macht mein Zoͤgern zu Schanden, uͤberzeugt mich, daß heute der gluͤcklichſte Tag zur Schlacht war. Wir wollen ni gluͤck denken, das uns in zwei Treffen gte, nur an einen großen Todten will rinnern, der ſonſt an unſerer Spitze ſtand. Condé iſt nicht mehr unſer Fuͤhrer; ſein ſchwarzes Loos ſprang bei Jarnac aus der Urne; er ſiel muthig wie immer und als einer der tapferſten Streiter fuͤr ſeine Rechte und
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