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Während aber die Herren ſich häufig über die ſehr getrübte politiſche Gegenwart und namentlich über die beklagenswerthe Lage des Ungarnlandes unterhielten, waren Veronika und Smiljana unerſchöpflich im Aus⸗ tauſch kleiner weiblicher Angelegenheiten. Hier erfuhr denn auch Smiljana, daß ihr früherer enthuſiaſtiſcher Anbeter Hippolht, der bereits ſeit einem Jahre in ſein Vaterland zurückgekehrt war, dafür, daß er ihr Herz nicht zu erobern vermocht, ſich gerächt und einer ſchmucken Lyone⸗ ſerin ſeine Hand gereicht habe.
Smiljana klatſchte bei dieſer Nachricht freudig in die Hände.
„Bravo! Bravo!“ rief ſie.„Da hat er auch ganz wohl gethan. Hätte der gute Junge eine Ahnung ge⸗ habt, daß bei ſeinen Bewerbungen mein Herz nicht mehr frei war, würde er ſich manchen Seufzer haben erſparen können.“
Auch Etelka, die nach den Mittheilungen Stephan's und Benno's von Edmund und Veronika und Smiljana wie eine kleine Heilige verehrt wurde, war oft der Ge⸗ genſtand der Unterhaltung.
Namentlich war es Benno, der die Begeiſterung, Opferfreudigkeit und den Muth dieſes für ihr Vater⸗ land erglühten Heldenmädchens nicht ergreifend genug zu ſchildern vermochte.


