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aus nicht zuſagten, in Nordamerika eine neue Heimat gegründet. Von der ſpäter erfolgenden Amneſtie Ge⸗ brauch machend, war er nach Europa zurückgekehrt, um ſeine Braut, eine liebenswürdige Wienerin, deren Be⸗ kanntſchaft er bereits früher gemacht, nur daß damals verwandtſchaftliche Rückſichten eine engere Verbindung nicht geſtatteten, als trautes Weib nach der neuen Welt abzuholen. Zufällig hatte er in Wien des Grafen Stephan Anweſenheit erfahren und ſich beeilt, denſelben aufzuſuchen. Gern erfüllte er auch, da es ſeine Zeit noch geſtattete, deſſen Bitte, bei dem Beſuche Edmund's und Vero⸗ nika's der Begleiter zu ſein.
Vierzehn Tage lang währte der Aufenthalt der lieben Gäſte auf dem reizenden Landhauſe.
Ein froher Tag reichte, von der herrlichſten Witte⸗ rung begleitet, dem andern die Hand. Cyriakus war wäh⸗ rend dieſer Zeit faſt täglicher Gaſt, wo er denn keine Gelegenheit verabſäumte, den Grafen Stephan zu be⸗ ſtürmen, daß er ein paar tüchtige deutſche Salinen⸗ verſtändige für die Sodaſiedereien von Szegedin gewinne, damit endlich eine rationelle Bewirthſchaftung derſelben eintrete. Er ließ auch nicht nach, bis ihm der Graf mit Mund und Hand gelobte, ſeinem Wunſche nachzukomwen, obſchon derſelbe ſelbſt nicht Beſitzer von Szegediner Sodafabriken war.
Stolle, Von Wien nach Vilagos. 1IM1 12


