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Veronika, die mit Stickerei beſchäftigt an einem Tiſchchen in der Nähe ſaß und dem Geſpräch zuhörte, konnte ſich eines Lächelns nicht enthalten, daß die Ge⸗ ſchichte mit dem Hufeiſen, von dem nicht viel fehlte,
daß es der Profeſſor für ein achtes Weltwunder erklärte, eine ſo natürliche Löſung fand. Plötzlich ſprang ſie auf und rief:„Wir bekommen Beſuch!“
In der That kam auch auf dem Fahrwege, welcher von der unfern gelegenen Landſtraße nach dem Land⸗ hauſe führte, eine elegante Equipage daher.
Edmund und Veronika zerbrachen ſich vergeblich den Kopf, welche Freunde aus Salzburg oder Umgegend es wohl ſein könnten, da ihnen Roſſe und Geſchirr un⸗ bekannt waren.
Als das Geſpann näher kam, bemerkte man, daß eine Dame und zwei Herren darin ſaßen.
Veronika eilte wieder zum Fernrohr und richtete es nach den Ankommenden. Doch kaum hatte ſie einen Blick hindurchgeworfen, als ſie auf das freudigſte er⸗ ſchreckt aufſprang.
„Herr des Himmels“, rief ſie,„wenn mich nicht Alles trügt, ſitzt Graf Stephan Bardy mit im Wagen. Den andern Herrn kenne ich nicht und auch die Dame nicht, da ſie verſchleiert iſt.“
„Das wäre himmliſch“, meinte Edmund,„und auch


