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gar nicht unmöglich, da uns der Graf ja bereits in Cetinja einen Beſuch in Ausſicht geſtellt.“
Auch Edmund ſchaute jetzt durch das Fernrohr.
„Wahrhaftig“, jubelte er,„es iſt Graf Stephan, ich erkenne ihn deutlich an ſeinem ſtattlichen Backenbart und dem ungariſchen Schnurenrock. Ha, dieſe Freude! Aber die Dame, wer iſt nur die Dame? Auch der an⸗ dere Herr iſt mir nicht bekannt. Komm, Veronika, laß uns dem herzlieben Gaſte entgegeneilen.“
Der Profeſſor, welcher, mit dem Silberlöffel ſeine Himbeerlimonade rührend, ob des bevorſtehenden Beſuchs bei weitem nicht ſo alarmirt war wie das junge Ehe⸗ paar, rief demſelben nach:„Erkundigt Euch vor allen Dingen, ob die Szegediner hinſichtlich ihrer verwahrloſten Sodaſiederei endlich zur Vernunft gekommen ſind.“ Dann murrte er unzufrieden für ſich:„Dieſer Warren hat mir mit ſeiner einfältigen Erklärung einen wahrhaft fatalen Streich geſpielt. Welche koſtbare Nuß wäre dieſes Hufeiſen für die gelehrte Welt geweſen und wie mancher meiner Collegen würde ſich daran zu Tode geknackt haben.“
Das Geſpann, das ſich zwiſchen wogenden Korn⸗ fluren daherbewegte, kam immer näher. Edmund und Veronika hatten das Landhaus verlaſſen und wandelten hochklopfenden Hetzens den Ankommenden entgegen.
Plötzlich ſchienen ſie von den im Wagen Sitzenden


