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hauſe verbrachten. Sie konnten ſich nicht ſatt ſehen an der herrlichen Landſchaft, die, ſo eben von einem war⸗ men Gewitterregen erquickt, im heiterſten Golde der Nachmittags ſonne ruhte.
Edmund hatte bereits ſeit Jahr und Tag die Oberleitung des Fabrikgeſchäfts ſeines Vaters über⸗ nommen. Er arbeitete die Vormittagsſtunden im Comptoir, das nur eine kleine Stunde von dem anmuthigen Land⸗ hauſe, welches der alte von der Warren der jungen Frau mit als Hochzeitsgabe eingebunden, entfernt war, während die Nachmittagsſtunden dem ſchönen Sommeraufenthalt gewidmet waren, wo es dem jungen Ehemanne beſondern Genuß gewährte, in ſeinem Obſt⸗ und Blumengarten ſich zu beſchäftigen, wobei ihm Veronika, ebenfalls große Blumenfreundin, getreulich an die Hand ging.
Ein beſonderer Genuß was es für Edmund, ſeine junge Gattin mit der reizenden Umgebung, die ihr noch völlig fremd war, bekannt zu machen. Oft wurden deshalb kleine Landpartien zu Fuß und zu Wagen durch die ſchöne Gegend unternommen.
Edmund hatte das weittragende Fernrohr, welches auf einem Geſtell in der Veranda ſtand, nach der Gegend von Reichenhall gerichtet, und zwar ſo, daß, wenn das Auge dem Rohre folgte, eine fruchtbare Ebene zur Rechten des Unterbergs ſichtbar wurde.


