Teil eines Werkes 
3. Band (1866)
Entstehung
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habe, die beide keine Magharen ſeien, die ſich aber durch

ihr Benehmen der Spionage höchſt verdächtig machten.

Knüpft die Canaillen an den erſten beſten Baum, rief der wilde Gocko; der Centurio aber wollte hiervon nichts wiſſen.

Führt ſie vor, ſprach er,ich will ſie wenig⸗ ſtens zuvor ſprechen. Beſtätigt ſich der Verdacht, dann habe ich nichts dagegen, daß man ſie aufknüpft.

Nach kurzer Zeit ſtanden Edmund und Hippo⸗ lyt, beide in Pilgergewand gekleidet, vor dem Centurio.

Nachdem an jenem Frühlingsmorgen, an welchem man die Landpartie nach dem ſchön gelegenen Karolinenthal unter⸗ nommen, die Schreckenskunde von der Entführung Ve⸗ ronika's im Erdbeerenwalde zu den Bewohnern von Bardy Caſtell gedrungen war, hatte man daſelbſt auf das ſchleunigſte alle nur einigermaßen waffenfähige Die⸗ nerſchaft aufgeboten und war den walachiſchen Räubern nachgeeilt. Graf Stanislaus hatte ſich ſelbſt an die Spitze geſtellt. Aber die Walachen auf ihren pfeilge⸗ ſchwinden Pferden hatten mit ihrer ſchönen Beute bereits einen zu weiten Vorſprung nach der ſerbiſchen Grenze gewonnen. Zu militäriſcher Verfolgung waren leider keine ungariſchen Truppen in der Nähe. Außerdem war es letztern auch noch in neueſter Zeit verboten, die ſer⸗ biſche Grenze zu überſchreiten, bevor nicht ſämmtliche

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