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Gocko brachte das Geſpräch auf Veronika.
„Wie gedenkſt Du es“ fragte er,„mit der gefange⸗ nen ſchönen Deutſchen zu halten?“
„Dies arme Kind dauert mich“ erwiderte der Cen⸗ turio.„Wie angelegen wir es uns auch ſein ließen, ihm die Gefangenſchaft ſo erträglich wie möglich zu machen, fühlt ſich das Mädchen doch tief unglücklich, wahrſchein⸗ lich weniger wegen ihrer eigenen Perſon, der ja kein Leid geſchieht, als wegen der zurückgelaſſenen Ihrigen, von welchen ſie auf ſo gewaltſame Art getrennt worden iſt. Und gleichwohl kann ich ſie jetzt noch nicht freigeben, bevor ich nicht die Gewißheit habe ſie ungefährdet nach der Heimat gelangen zu laſſen. Das Mädchen, das ſanfte Ebenbild meiner heldenmüthigen Alohſia, iſt mir zu lieb, um es auch nur entfernt einer Gefahr auszu⸗ ſetzen. Auch kann ſie mir nicht ganz ohne Nutzen ſein bei Answechslung unſerer kriegsgefangenen Landsleute, hinſichtlich welcher ich mit den Magharen dermalen in Unterhandlung ſtehe. Zu tiefer Bekümmerniß muß ich geſtehen, daß wir leider gar keine Gefangenen gemacht haben, da unſere Soldaten keinen Pardon gaben, wäh⸗ rend die Magharen in dieſer Hinſicht weit menſchlicher verfuhren.“
Ein Diener trat in das Zimmer und meldete, daß man ein Stündchen vom Gute zwei Pilger aufgegriffen


