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des Herrnhauſes der Centurio Ranko und vernahm in finſterm Hinbrüten den Bericht ſeines bisherigen Adju⸗ tanten Gocko, welcher letztere ſich mit äußerſter Lebens⸗ gefahr vor den verfolgenden Magharen aus Siebenbürgen nach Serbien gerettet hatte. Der Centurio, nachdem er ſich bereits früher von der Unmöglichkeit, den Ungarn auf rumäniſchem Gebiete wirkſamen Widerſtand zu leiſten, überzeugt, war mit der gefangenen Veronika und wenig Getreuen auf ſeine ſerbiſche Beſitzung Cetinja zurück⸗ gekehrt. Seinem Adjutanten, der in einem der letzten Treffen von ihm getrennt worden, war es endlich ge⸗ lungen, Cetinja ebenfalls zu erreichen. Er ſtattete ſeinem ehemaligen Oberſten ausführlichen Bericht ab über die vollſtändige Niederlage des walachiſchen Aufſtandes.
Nachdem er mitgetheilt, wie auch die letzte Decurie zerſprengt worden und in die Heimat gelaufen ſei, ſprach Ranko:
„Ich habe es vorausgeſehen. Dieſe Raizen, die ſich die Nachkommen der alten Dacier und Römer nennen, ſind keine Soldaten, ſondern zuchtloſe Räuber und Mord⸗ brenner. Was hilft es, daß es unter ihnen noch verein⸗ zelte Familien gibt, auf die das geſpenſtiſche Andenken des vergangenen Ruhms von Geſchlecht zu Geſchlecht ſich fortgepflanzt hat, daß es unter ihnen Leute gibt, die jetzt noch nachweiſen können, wo das alte Sarmi⸗
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