Teil eines Werkes 
3. Band (1866)
Entstehung
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zegethuſa geſtanden und welcher Wald heutzutage auf der vergangenen Herrlichkeit grünt, welche Stadt ferner erbaut ſteht, wo Decebal das gewaltige Heer des Feindes vernichtete. Herr des Himmels, was iſt aus dieſem Volke, den Nachkommen der welterobernden Legionen geworden! Was iſt aus ihm geworden? Ein Volk, das nichts hat, unter dem kein befähigter Menſch ſich befindet, kein ge⸗ lehrtes Haupt, unter welchem der dritte Mann den Namen Pope führt und von dem doch kaum der Hundertſte leſen kann, ein Volk, das ausgeſchloſſen iſt von allen Aemtern, das elend lebt nach ſchweißtriefender Arbeit, das nicht einmal eine namhafte Stadt ſein nennen kann im eigenen Vaterlande Ich hatte in der That mehr von ihm verhofft, als ich mich mit an ſeine Spitze ſtellte. Ich hoffte einen tüchtigen Bundesgenoſſen zu finden für die Serben, um gemeinſchaftlich den nationalen Ueber. griffen der Magharen entgegenzutreten. Ich habe mich getäuſcht, vollkommen getäuſcht. Ja, ich kann jetzt, nach den gemachten bittern Erfahrungen, ſelbſt dem Ausſpruche des tapfern Generals Damjanies nicht mehr Unrecht geben, welcher ausgerufen haben ſoll:Ich bin ſelbſt ein Raize, aber dieſes Volk muß von der Erde ausgerottet werden. Und bleibe ich zuletzt allein übrig, werde ich mich erſchießen um den letzten Raizen zu vertilgen. Gocko, von Geburt ebenfals ein Serbe, der auch