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herein und fragt, ob nicht hier zwei Huſaren unterge⸗ bracht worden.„Nur ein Huſar“, ruft der Ungar, der im Todeskampfe die Frage hört. Spricht's und ver⸗ ſcheidet.“
Noch manche andere Anekdote und Eigenthümlichkeit ward über dieſe ausgezeichnete und originelle Truppen⸗ gattung von den Anweſenden zum Beſten gegeben, als der alte Major nochmals das Wort ergriff.
„Was mich“ ſprach er,„aber bei unſern Huſaren vorzugsweiſe erfreut, ja gerührt hat, das iſt die Liebe des Reiters zu ſeinem Roſſe und umgekehrt. Das Ich des Huſaren iſt in ſeinem ganzen Leben die zweite Per⸗ ſon, ſein Roß die erſte. Er trinkt nicht und ſollte er verdurſten, bevor ſein Pferd nicht verſorgt iſt; er ſchläft nicht, wenn es nicht ſein Heu im Stalle hat; er ißt nicht und ſollte er verhungern, bevor nicht ſein Rößlein im Hafer herumknabbert. Der Huſar hält ſich für ſo klug wie irgend ein Menſch auf der Welt, ſein Pferd hält er aber für noch klüger. Er muß das wohl beſſer wiſſen als irgend Jemand, denn er ſitzt ſtundenlang neben ihm im Stalle und ſpricht mit ihm und erzählt ihm Geſchichten von Arpad und Matthias. Er ſtellt Fragen und beantwortet ſie ſelber. Er vergißt oft über ſeinem Pferde Pfeife und Wirthshaus. Wenn er aus dem Stalle kommt, wo er ſich mit ſeinem Rößlein un⸗


